HomeDie Naturwissenschaftliche SektionForschungsinstitut am GoetheanumKristallisationslaborForschungsprojekteStudiumVeranstaltungen/TermineMitarbeiterinnen und MitarbeiterPublikationenSektion internationalSektion für LandwirtschaftKontakt



Publikationen
Elemente der Naturwissenschaft
Bibliographie Goetheanistische Naturwissenschaft
Physikerrundbrief
BEING ON EARTH
BEING ON EARTH -- Practice In Tending the Appearances
Downloads


Text-Downloads

Folgende Texte können hier als PDF-Dateien bezogen werden:

 

Annual Report 2008 of the research institute at the Goetheanum


 

Martin Rozumek/Haijo Knijpenga (2004): Bildschaffende Methoden - Fragen und Potentiale. Ungekürzte Fassung des Abschlusspapiers einer Zusammenarbeit zur Urteilsbildung. Mit Literaturauswahl von Haijo Knijpenga.

 

Florian Theilmann: Chemtrails -- Worum es gehen könnte. Eine Analyse des aktuellen Themas "chemtrails".

 

Johannes Wirz: Nicht Baukasten, sondern Netzwerk – die Idee des Organismus in Genetik und Epigenetik
Der rasche Fortschritt in der molekularen Biologie kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die grundlegende Beziehung zwischen den Erscheinungsformen der Organismen (Phänotyp) und ihrer genetischen Konstitution (Genotyp) noch weitgehend ungeklärt ist. Diese Klärung, so die erste These, ist nicht möglich, weil Lebewesen nicht Realisierungen ihres genetischen Programms darstellen, sondern es im Gegenteil aktiv interpretieren.

Ein Überblick über die Entwicklung vom zentralen Dogma der Genetik zum heutigen Stand der Molekularbiologie zeigt, dass auch die Prozesse zwischen DNA, RNA und Protein im molekularen Netzwerk ohne Bedeutungsvergabe durch die Organismen selber nicht verstanden werden können. Außerdem zeigen die Ergebnisse der molekularen Biologie, dass zwischen Lebewesen und Umwelt ein Kontinuum besteht, das die Trennung von Variation und Selektion als zwei unabhängigen Prozessen aufhebt.

Die goethesche Theorie des Lebendigen erlaubt, ein Verständnis der Organismen zu entwickeln. Sie postuliert ein «doppeltes Gesetz» mit einem konstituierenden Prinzip – der inneren Natur – und einem modifizierenden – den äußeren Bedingungen. Ersteres trägt der aktiven Bedeutungsvergabe Rechnung, Letzteres umfasst alle molekularen und zellulären Prozesse ebenso wie Interaktionen mit der Umwelt. An Beispielen von unbeabsichtigten Effekten der genetischen Transformation von Kulturpflanzen wird die Fruchtbarkeit des goetheschen Gesetzes in der modernen Biologie aufgezeigt.

HomeDie Naturwissenschaftliche SektionForschungsinstitut am GoetheanumKristallisationslaborForschungsprojekteStudiumVeranstaltungen/TermineMitarbeiterinnen und MitarbeiterPublikationenSektion internationalSektion für LandwirtschaftKontakt